Paracelsus-Apotheke Chemnitz
Im Dienste Ihrer Gesundheit! Vertrauen seit 40 Jahren.

Carl-von-Ossietzky-Straße 161
09127 Chemnitz
(Gablenz / Beimlergebiet)
Telefon: 0371 - 722143
Telefax: 0371 - 7259521
Email: paracelsus-apotheke(at)gmx.de

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Dezember 2012 - Thema des Monats:
Erreichbar über die Apotheken-App

04.12.2012 QR code Seit Kurzem sind wir zusätzlich zu unserer Erreichbarkeit vor Ort, über Telefon und E-mail über die mobile Apotheken-App http://www.paracelsus-apotheke-app-chemnitz.de/ erreichbar. Diese App bietet unseren Patienten nach dem Herunterladen viele Vorteile: Geht Ihnen Ihr Beipackzettel verloren, können Sie diesen auf der genannten Seite suchen und dort bequem von zu Hause nachlesen. Haben Sie ein neues Medikament von Ihrem Arzt mitbekommen, gibt es die Möglichkeit nach Wechselwirkungen mit Ihrer bestehenden Medikation zu suchen, falls Sie zunächst keine Zeit haben Ihren Arzt oder uns vor Ort zu befragen. Sie verstehen nicht jeden Laborwert Ihrer letzten Blutuntersuchung? Mit der neuen App können Sie die gängigen Abkürzungen nachschlagen. Neben z.B. der Arzt- und Kliniksuche, Informationen zu verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und aktuellen Informationen rund um das Thema Gesundheit gibt es die praktische Möglichkeit Arzneimittel in unserer Apotheke vorzubestellen. Sobald Sie Ihr Rezept vom Arzt überreicht bekommen, bestellen Sie ganz einfach die Medikamente schon mit Ihrem Handy über unsere Seite vor. Auch die Vorbestellung nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel, Kosmetika und Nahrungsergänzungsmittel ist über diese Funktion möglich.

Wie funktioniert die Arzneimittelvorbestellung?

Sie können über die Arzneimittelvorbestellung alle wichtigen Angaben zu sich und Ihrem Rezept bzw. dem benötigen Präparat eingeben und das Formular an uns senden. Dabei sollten neben Ihrem Namen und der gewünschten Abholzeit bei einem Rezept Ihre Krankenkasse, Ihr Befreiungsstatus und natürlich die genaue Verordnung des Arztes für uns erkennbar sein. Ob der Arzt aut-idem-Kreuze gesetzt hat, schreiben Sie am besten direkt hinter das jeweilige Arzneimittel extra, sofern es nicht für jedes Arzneimittel gleichartig gekennzeichnet ist. Vergessen Sie bei Ihrer Bestellung nicht eine Kontaktmöglichkeit für eventuell auftretende Rückfragen mit anzugeben. Wir bearbeiten Ihre Bestellung während unserer Öffnungszeiten. So können wir einen reibungslosen Ablauf bei der Abholung garantieren. Vor Ort erhalten Sie die für Sie nötige Beratung, falls Sie Fragen zu Ihren Präparaten haben.

Trotz dieser modernen Nachschlagemöglichkeit führt bei Erkrankungen oft kein Weg an einem Fachmann vorbei. Wir stehen Ihnen jederzeit im Rahmen unserer regulären Öffnungszeiten bei Gesundheitsfragen aller Art zur Verfügung und beraten Sie gern. Die Gesundheitsberatung funktioniert immer noch am besten vor Ort in unserer Apotheke! Es ergeben sich im direkten Gespräch immer wieder neue Informationen, die eine bessere Beratung als am Telefon ermöglichen. Zudem können Sie die gegebenenfalls benötigte Arznei meist sofort mitnehmen für eine rasche Genesung.

Wir wünschen allen Patienten und Freunden der Paracelsus-Apotheke eine angenehme und fröhliche Adventszeit. Bei der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk aus unserer Apotheke sind wir Ihnen gern behilflich. Für Groß und Klein halten wir viele schöne Ideen in jeder Preislage bereit. Gern verpacken wir diese Geschenke kostenlos für Sie und Ihre Lieben.

SLie




November 2012 - Thema des Monats:
Hygiene als A und O der Infektionsvorbeugung

03.11.2012 Der Winter naht und mit ihm sind neben Schnee und Kälte Erkältungserreger und Darminfektionserreger im Umlauf. Nicht zuletzt der Ausbruch einer Norovirus-Infektion durch verseuchte Erdbeeren im September / Oktober diesen Jahres zeigt wie schwer derartige Darminfektionen verlaufen und v.a. wie schnell sie sich verbreiten können. Die Ansteckungsgefahr kann durch geeignete Hygienemaßnahmen reduziert werden.
An erster Stelle steht hierbei das Händewaschen. Sobald man zu Hause eintrifft, sollte daher ein Gang zum Waschbecken stattfinden. Auch vor dem Kochen, Essen, nach Niesen oder Husten und natürlich nach jedem Toilettengang müssen die Hände gewaschen werden. Dabei werden zunächst die Hände angefeuchtet und dann mit einer Flüssigseife, die auf den pH der Haut eingestellt ist, eingeschäumt. Sind neben den Handflächen auch die Fingerzwischenräume, der Handrücken, die Fingerkuppen und Handgelenke gut gereinigt, spült man nach 30 Sekunden die Hände mit fließendem Wasser ab. Zum Abtrocknen genutzte Handtücher sollten gerade im Herbst und Winter häufiger gewechselt werden. Sobald ein virusbedingter Infekt in der Familie und enger Bekanntschaft auftritt, sollten zusätzliche Desinfektionsmaßnahmen erfolgen. Geeignete Desinfektionsmittel finden Sie in unserem Sortiment. Wir beraten Sie gern - auch zu Medikamenten, hilfreichen Mineralien, Vitaminen und wohltuenden Arzneitees, die Grippe & Co an Ihnen und Ihrer Familie gut vorbeiziehen lassen.

Literatur:
Handwaschgang - PZ 44, 2012 Supplement S.12-13

SLie

Oktober 2012 - Thema des Monats:
Nächtliche Aggressionen

06.10.2012 Parkinson - im Volksmund auch als Schüttelkrankheit oder Schüttellähmung bezeichnet - ist eine Krankheit, bei der Nervenzellen (v.a. auf Dopamin reagierende Nervenzellen in einem bestimmten Teil des Gehirns) zugrunde gehen. Eine Folge sind die typischen Symptome wie etwa der Tremor (Muskelzittern). Um eine frühestmögliche Behandlung der Patienten zu ermöglichen und ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern, müssen die Betroffenen möglichst schon vor Auftreten typischer Krankheitsanzeichen gefunden werden. Ein neuer Ansatz der Diagnosestellung ist aus dem Schlaf erwacht. Personen, die im Schlaf reden und um sich schlagen, sollten sich bei einem Neurologen vorstellen. Sie weisen ein erhöhtes Risiko auf, später an Parkinson zu erkranken. Ebenso ist eine Verminderung des Geruchssinns evtl. ein Hinweis auf den Untergang von Nervenzellen im Riechkolben, was in sehr frühen Stadien der Parkinsonkrankheit auftritt. Wichtig zu wissen: Keinesfalls ist jeder, der im Schlaf "seinen Aggressionen freien Lauf lässt", ein zukünftiger Parkinsonpatient. Doch lohnt sich ein Besuch beim Facharzt, um die Ursachen abzuklären. Nur so kann der Arzt den Patienten im Fall der Fälle rechtzeitig behandeln, um ihm ein Leben mit weniger Krankheitsbeschwerden zu ermöglichen.

Literatur:
Aggression im Schlaf kündigt Parkinson an, PZ 40, 2012, S.58.

SLie

September 2012 - Thema des Monats:
Arzneimittelrückstände in Gewässern

03.09.2012 Unsere Gewässer müssen vor Chemikalien geschützt werden. So existiert seit 2000 eine Europäische Wasserrahmenrichtlinie, in der Höchstmengen für einige Stoffe in Gewässern festgelegt sind. Diese Liste soll in diesem Jahr um 15 Stoffe erweitert werden. Erstmals sollen drei Arzneimittel in diese Liste aufgenommen werden. Es handelt sich um zwei Hormone sowie das weit verbreitete Schmerzmittel Diclofenac. Alle drei Substanzen schädigen bestimmte Fische, führen zu deren Populationsrückgang und bedrohen auch andere Tierarten durch die komplexen Zusammenhänge in der Nahrungskette. Die Aufnahme der Substanzen in die Liste zum Schutz der Gewässer ist demzufolge ein wichtiger Schritt für den Umweltschutz; stellt jedoch nur einen Anfang dar. Arzneimittelrückstände in Gewässern sind leider keine Seltenheit mehr. Über Ausscheidungen von Patienten und fälschliche Entsorgung von Arzneimitteln über Toilette oder Waschbecken gelangen diese in Flüsse und Seen, da Kläranlagen bislang keine Filtermöglichkeiten für diese Stoffe besitzen. Eine weitere Quelle liegt in der Landwirtschaft.

Wir appellieren daher an unsere Patienten, Arzneimittel - ob flüssig oder fest - nie über Toilette oder Waschbecken zu entsorgen. Laut Empfehlung der Bundesregierung sollen Arzneimittel über den Hausmüll entsorgt werden. Am besten wirft man die Altarznei am Tag der Müllabholung gut verschlossen in den Container, um den Zugriff durch Kinder zu verhindern. Auch die Abgabe am Schadstoffmobil ist möglich, die Termine für September 2012 finden Sie hier. Ein einheitliches Arzneimittelrücknahmesystem über Apotheken wie es bereits einmal existierte, wäre die beste Lösung. Doch scheitert dies v.a. an fehlenden Investitionen der Kommunen. Investitionen in die Umwelt sowie die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze, die sich mit Sicherheit lohnen.

Literatur:
Anna Hohle: Arzneimittelrückstände - EU will Gewässer schützen, PZ 34, 2012, S.8-10.

SLie

August 2012 - Thema des Monats:
Doppeltes PECH

Kompresse 04.08.2012 Im Sommer locken Strände und Wiesen sportbegeisterte Beachvolleyballer, Fußballer & Co. Gerade Ballsportarten bergen jedoch ein hohes Verletzungsrisiko. Oft kommt es zu stumpfen Verletzungen ohne Beschädigung der Haut. Hierbei stehen allen voran Prellungen und Verstauchungen, häufig mit einem Bluterguss verbunden. Beachtet man die PECH-Regel für die Behandlung der betroffenen PECHvögel, kann man die Heilungschancen verbessern:

P - Pause: Der Patient sollte zunächst körperliche Belastungen meiden
E - Eis: Die sofortige Kälteanwendung (Eisspray, Kältekompresse, Kühlgel) vermindert das Austreten von Flüssigkeit aus den beschädigten Blutgefäßen in das umliegende Gewebe. Die entstehende Schwellung wird somit abgemildert. Auch hat die Kühlung einen schmerzlindernden Effekt. Legen Sie Kältekompressen nicht direkt auf die Haut auf, um Erfrierungen zu vermeiden.
C - Compression / Kompression: Um ein verstauchtes Gelenk zu stabilisieren und teils um die Schwellung gering zu halten, sollte ein elastischer Druckverband angelegt werden.
H - Hochlagern: Das Abschwellen wird gefördert, indem das betroffene Körperteil über Herzhöhe gelagert wird.

Schmerzgele aus der Apotheke wirken zusätzlich entzündungshemmend und sollten je nach Symptomen mehrmals täglich dick genug aufgetragen werden. Auch pflanzliche Präparate auf Beinwell- oder Arnikabasis lindern die Beschwerden und verbessern die Heilung. Bestimmte Schmerztabletten ebenso wie Enzympräparate gelten zusätzlich bei starken Schmerzen und Entzündungen als Therapiemöglichkeit. Bei Muskelzerrungen sollte die Sofortbehandlung analog dem PECH-Schema durchgeführt werden. Der Muskel darf nicht massiert werden; lokal und/oder oral sollten bei Bedarf entzündungshemmende Schmerzmittel verwendet werden.
Der Gang zum Arzt ist bei schweren Verstauchungen oder länger anhaltenden Beschwerden unbedingt anzuraten. Es könnte sich um einen Bänderriss handeln, der unbehandelt zu einer Gelenkinstabilität führen kann. Auch um einen Knochenbruch auszuschließen ist eine Röntgenuntersuchung beim Arzt nötig.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema oder benötigen Sie Hilfe in Bezug auf weitere Gesundheitsfragen? Wir helfen Ihnen gern während unserer regulären Öffnungszeiten vor Ort in unserer Apotheke weiter.

Literatur:
Stumpfe Verletzungen - Kühlen, schonen und komprimieren, Apotheken-Depesche 19. Jahrgang, 7-8/2012, S. 6-7.

SLie

Juli 2012 - Thema des Monats:
Schützen Sie sich rechtzeitig vor Zecken

Zeckenwarnung
01.07.2012 Naturliebhaber kommen nicht selten mit unliebsamen Zecken, auch als Holzbock bekannt, in Berührung. Meist bemerkt man ihren "Biss" nicht und wundert sich nach Kurzem über eine rötliche Hautveränderung ähnlich eines Stiches. Sollte die Zecke Erreger der Borreliose oder der Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) in sich getragen haben, ist die Gefahr hoch sich angesteckt zu haben.
Borreliose, auch Lyme-Krankheit genannt, wird durch Bakterien der Gattung Borrelia verursacht. Das typische erste Anzeichen ist eine "Wanderröte", die jedoch nicht in allen Fällen auftritt. Nach einigen Wochen können sich verschiedenste Krankheitszeichen bemerkbar machen. Im chronischen Stadium mit z.B. "Lyme-Arthritis" ist die Behandlung meist schwierig. Je nach Stadium und Schwere der Erkrankung werden vom Arzt diverse Antibiotika verordnet. In der Entwicklung befindet sich ein antibakterielles Gel, welches jedoch kurz nach dem Entfernen der Zecke aufgetragen werden müsste. Diese Art der Anwendung könnte die Nebenwirkungen von einzunehmenden Antibiotika reduzieren. Antibiotika helfen allerdings nicht wie häuftig irrtümlich angenommen gegen FSME.
Für die durch Viren verursachte FSME gibt es derzeit keine spezifischen antiviralen Medikamente. So erfolgt die Behandlung symptomatisch anhand der auftretenden Beschwerden. In schweren Fällen kann es zum Tod des Patienten kommen. Dieser Erkrankung durch eine Impfung Vorzubeugen ist demzufolge für Menschen von Bedeutung, die sich oft in der freien Natur aufhalten und / oder Urlaub in FSME-Gebieten machen. Einige Krankenkassen übernehmen in bestimmten Fällen die Kosten für die Impfung. Sprechen Sie am Besten mit Ihrem Arzt darüber. Bei uns können Sie u.a. im Rahmen einer individuellen Reiseberatung Informationen zu Impfempfehlungen für die unterschiedlichsten Urlaubsgebiete erhalten.

Fazit: Die beste Behandlung zeckenübertragener Krankheiten ist, die Zecke gar nicht erst an die Haut zu lassen. Schützen Sie sich im Garten, beim Spazieren, Joggen, Mountainbiken und Wandern durch ein zeckenabwehrendes Spray. Wir halten verschiedene Sprays für Sie bereit und finden gern gemeinsam mit Ihnen den passenden Schutz.

SLie

Mai / Juni 2012 - Thema des Monats:
Leichter konzentrieren - sich besser erinnern

03.05.2012 Liebe Freunde und Kunden unserer Paracelsus-Apotheke,

Einladungslogo immer mehr Menschen erkennen, wie unverzichtbar wichtig die Gehirngesundheit ist. Ein erfreuliches und erfolgreiches Leben, privat, mit Freunden oder im Beruf ist entscheidend mit einer guten geistigen Leistungsfähigkeit verbunden. Viele Menschen möchten daher etwas unternehmen, damit das Gehirn länger gesund bleibt und gut arbeitet.

Mit unserer Aktion „Leichter konzentrieren – sich besser erinnern“ möchten wir Sie auf Möglichkeiten aufmerksam machen, die Leistungsfähigkeit des Gehirns gesund zu halten und zu verbessern.

Im Rahmen einer persönlichen Einzelberatung am 27. Juli bieten wir Ihnen an, mit einem ausgebildeten Gehirntrainer der Gesellschaft für Gehirntraining e.V. über die Funktionsweise der wichtigsten Leistungsbereiche im Gehirn zu sprechen. Sie erhalten dabei die Möglichkeit, die Arbeitsleistung des Gehirns mit einem computergestützten Programm messen zu lassen. Aufbauend auf den Messwerten wird Ihnen der Gehirntrainer dann auf Ihren Bedarf und Ihre Ansprüche ausgerichtete Übungsvorschläge machen. So erhalten Sie eine umfangreiche Beratung zu einem der wichtigsten Themen unserer Zeit. Sie erhalten diese spezielle Einzelberatung (ca. 20min) zum Sonderpreis von 3,50 € inkl. MwSt.

Eine Anmeldung in unserer Apotheke ist unbedingt erforderlich. Bei uns erhalten Sie auch weitere Informationen bei uns persönlich, telefonisch oder per Email (Kontakt).

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
TLie

April 2012 - Thema des Monats:
Periphere arterielle Verschlußkrankheit

05.04.2012 Die Periphere arterielle Verschlußkrankheit (PAVK) ist eine Durchblutungsstörung der Arterien in den Beinen bzw. Armen.
Die Ursache: Verengung oder Verschluß der Gefäße, i.A. durch "Gefäßverkalkung" (Arteriosklerose).
Hauptrisikofaktor: Rauchen, daneben Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht u.v.m.
Es gibt 4 Stadien nach Fontaine mit typischen Kennzeichen:
(1) asymptomatische Phase, teilweise mit Schmerzen bei starker Belastung
(2) Schaufensterkrankheit "Claudicatio intermittens" - die mangelnde Sauerstoffversorgung zwingt den Patienten zum Stehenbleiben beim Laufen mit zunehmend kürzerer Gehstrecke - oft als Haltmachen vor Schaufenstern getarnt, um nichts von sich preiszugeben
(3) Ruheschmerzen, besonders nachts beim Liegen
(4) Hautschäden, schlecht heilende Wunden, offene Beine, nekrotischer Gewebeverlust, Notwendigkeit von Amputationen
Das therapeutische Hauptziel: Stoppen des Fortschreitens der Erkrankung zum frühest möglichen Zeitpunkt - mit physiotherapeutischen, medikamentösen und operativen Maßnahmen.

Lassen Sie schon bei leichten Beschwerden oder wenn Sie die beschriebenen Risikofaktoren aufweisen Ihre Arterienfunktion regelmäßig kontrollieren - z.B. mittels Dopplerdruckmessung. Sprechen Sie mit uns oder mit Ihrem Hausarzt.

Nicht verpassen: Am 16.Juni 2012 findet der 2. bundesweite Aktionstag zur PAVK statt.
Quellen / weiterführende Links:
www.verschlusssache-pavk.de
PAVK bei www.deutsche-gefaessliga.de
PAVK bei www.apotheken-umschau.de

TLie

März 2012 - Thema des Monats:
Giftpflanze des Jahres 2012
Gemeiner Goldregen - Laburnum anagyroides

05.03.2012 Laburnum anagyroides (Baum) Erscheinungsbild: Nordmediterraner Strauch oder kleiner, bis 7m hoher Baum; in Deutschland häufig als Zierstrauch in Vorgärten und Parks angepflanzt. Als kritisch ist seine Anpflanzung in der Nähe von Spielplätzen und Kindergärten zu betrachten.
Blütezeit: April bis Juni Samenreife: im Spätherbst; Hülsenfrüchte mit flachen, dunkelbraunen Samen (höchster Giftgehalt). Giftigkeit: Alle Pflanzenteile sind sehr stark giftig durch enthaltene Chinolizidin-Alkaloide, v.a. Cytisin. Die Vergiftung ähnelt einer starken Nikotinvergiftung: Nach eventueller anfänglicher zentraler Erregung beginnen andauerndes Erbrechen, Rachenbrennen, Schwindel und Schweißausbrüche, Erweiterung der Pupillen, Herzrasen uvm.
Als Folge kann unbehandelt der Tod durch Atemlähmung oder Kreislaufversagen eintreten.

Bei Vergiftungen: Giftnotruf Erfurt (siehe Links und Notrufe); unverzügliche ärztliche Behandlung

Laburnum anagyroides schematisch
Auch Hunde, Katzen, Pferde und Kühe können sich durch das Fressen von Goldregen vergiften!

TLie
oberes Foto: de.wikipedia.org; Photograph © Andrew Dunn, 13 May 2005, http://www.andrewdunnphoto.com/



Februar 2012 - Thema des Monats:
Reise und Betäubungsmittel?

02.02.2012 Auch als Schmerzpatient, der mit Betäubungsmitteln behandelt wird, möchte man auf Reisen gehen und den Urlaub unbeschwert genießen. Daher sollte man sich vor der Planung der Reise über die gesetzlichen Bestimmungen zur Einfuhr von Betäubungsmitteln informieren. Grundsätzlich darf der behandelnde Arzt dem Patienten das nötige Betäubungsmittel in einer für die Reise angemessenen Menge verschreiben (Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung - BtMVV). Nur der Patient und keine andere Person darf diese Mengen als "Reisebedarf" aus- oder einführen (Betäubungsmittelgesetz - BtMG; Betäubungsmittel-Außenhandelsverordnung - BtMAHV). Dabei sind u.a. die nachfolgend beschriebenen Punkte zu beachten.
Wenn der Patient in Staaten des Schengener Abkommens für maximal 30 Tage reist, darf er die verschriebenen Betäubungsmittel einführen, sofern er für jedes Mittel eine vom Arzt ausgefüllte und von z.B. der obersten Landesgesundheitsbehörde beglaubigte Bescheinigung nach Artikel 75 des Schengener Durchführungsübereinkommens mit sich führt.
Steht eine Reise in ein anderes Land an, so sollte sich der Patient an den Leitfaden für Reisende vom Internationalen Suchtkontrollamt (INCB) halten. Er benötigt in jedem Falle eine mehrsprachige Bescheinigung des Arztes, auf der u.a. Einzel- und Tagesdosierungen, Wirkstoffbezeichnung und Dauer der Reise zu erkennen sind. Diese muss ebenfalls durch eine zuständige Behörde beglaubigt sein. Wiederum handelt es sich hierbei um Reisen von bis zu 30 Tagen Dauer. Da es sich bei diesen Empfehlungen nicht um international gültige Bestimmungen handelt, muss sich der Patient zusätzlich vor der Reise über die für das Zielland gültigen Gesetze informieren. Die nötigen Informationen erhält man z.B. in den jeweiligen Botschaften oder Konsulaten. Für Substitutionspatienten existieren Sonderregelungen.
Für weitergehende Fragen stehen wir Ihnen gern während unserer Öffnungszeiten zur Verfügung, damit Sie gut vorbereitet Ihren Urlaub genießen können.

Quellen / weiterführende Links:
Informationen der Bundesopiumstelle am BfArM
Bescheinigung für Schengenraum (Formular des BfArM)

SLie

Januar 2012 - Thema des Monats:
Kein Alkohol in der Schwangerschaft und Stillzeit

Aktionslogo Prävention aus Liebe zum Kind 03.01.2012 Immer wieder treten Fragen auf, wieviel Alkohol in der Schwangerschaft unschädlich ist. Da es keine verlässliche oder wissenschaftliche Angabe gibt, gilt einzig und allein:
Nur der vollständige Verzicht auf Alkohol vermeidet eine Gefährdung des ungeborenen Kindes. Von jedem Schluck Alkohol gelangt ein Teil über die Plazenta und Nabelschnur direkt in den Körper des Kindes. Als dort starkes Gift schädigt Alkohol sich entwickelnde Nerven und Organe. Eine große Anzahl möglicher Missbildungen und Folgeschäden sind beschrieben.
Auch beim Stillen gelangt der Alkohol über die Muttermilch ins Baby. Verzichten Sie auch in der Stillzeit vollständig auf den Genuß von Alkohol - auch in Kleinstmengen (alkoholische Pralinen, ein "kleines Schlückchen" zum Anstoßen, alkoholische Hustentropfen uvm.).
Darum:
Kampagne Prävention aus Liebe zum Kind

Quellen / weiterführende Links:
Prävention aus Liebe zum Kind
familienplanung.de (BZgA)
kenn-dein-limit.de (BzGA)
BZgA Fachpublikation Band 17: Alkohol in der Schwangerschaft

(BZgA = Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

TLie

Dezember 2011 - Thema des Monats:
Geschenke aus der Apotheke

Weihnachtsmann 03.12.2011 Jedes Jahr eine Krawatte, ein Paar grauer Socken oder ein aufdringliches Parfüm als letzte Rettung beim Geschenkekauf für die Liebsten? Die Überraschung der Beschenkten hält sich meist in Grenzen.

Warum nicht in diesem Jahr etwas wählen, was die Gesundheit fördert und zum Wohlbefinden beiträgt? In unserer Apotheke gibt es ein breites Angebot an schönen Geschenken:

Wohltuende Tees, entspannende Bäder mit ätherischen Ölen, pflegende Duschlotionen mit erfrischendem Duft oder auch parfüm-, emulgator- und konservierungsfreie Shampoos und Cremes für Allergiker oder Menschen mit Neurodermitis.
Für Kinder eignen sich beispielsweise gesunde Vitaminsäfte, bunte Zahnbürsten oder bezaubernde Bäder.
Bei schweren Beinen auf Arbeit oder in der Freizeit helfen unauffällige, venenunterstützende Strümpfe in Modefarbe und -muster.
Einfach zu bedienende und aktuellen Qualitätsstandards entsprechende, präzise Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte sind für viele eine gute Hilfe im Alltag. So kann man mit Ersteren das eigene sportliche Training oder die ärztliche Therapie begleiten. Computerbegeisterte finden Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte mit USB-Anschluss, die die Übertragung auf den heimischen PC und die Darstellung der Werte (auch zur Mitnahme zum Trainer oder Arzt als Ausdruck) ermöglichen. Vor allem für Ältere sind ein leichtes Ablesen der Werte und die einfache Bedienung wichtig.
Oder wie wäre es mit einem Kirschkernkissen gegen Verspannungen im Nackenbereich?
Dies und vieles mehr halten wir für Sie bereit, damit das Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Liebsten voller angenehmer Überraschungen steckt.

Unser Team der Paracelsus-Apotheke berät Sie gern bei der Zusammenstellung eines passenden Geschenkes. Eine Auswahl an Geschenkideen haben wir für Eilige bereits verpackt. Gern verpacken wir kostenlos für Sie bei uns gekaufte Artikel passend zum jeweiligen Anlass, z.B. an Geburtstagen, zu Weihnachten, am Valentinstag oder zu Nikolaus.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
TLie
(Wir verwenden kostenlose Bilder von Bilderkiste.de)

November 2011 - Thema des Monats:
Bluthochdruck - die stille Gefahr

01.11.2011 Nur wenige wissen es: Bereits ab Blutdruckwerten von >140 / 90 mmHg sollte der Arzt das Herz-Kreislaufsystem seines Patienten genauer unter die Lupe nehmen und eine entsprechende blutdrucksenkende Therapie anstreben. Diese kann je nach Höhe des Blutdrucks und den zugrunde liegenden Erkrankungen mit nichtmedikamentösen Maßnahmen begonnen werden. Dafür muss der Patient nur ein wenig Selbstdisziplin aufbringen. So stellen eine gesunde Ernährung mit angemessener körperlicher Betätigung die wichtigsten Grundlagen auf dem Weg zu einem gesunden Herz-Kreislaufsystem dar. Sollten Sie keinen Erfolg damit verspüren, gibt es pflanzliche Arzneimittel mit z.B. Weißdornblätterextrakten, welche ergänzend zur gesunden Lebensweise Ihr Herz und Ihre Gefäße unterstützen und vor Folgeerkrankungen schützen. Ebenso kann Ihr Arzt verschreibungspflichtige Medikamente zur Behandlung Ihres Bluthochdrucks verordnen. Selbst wenn Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel einnehmen, können Sie mit einer an Ihre Erkrankung angepassten Lebensweise und pflanzlichen Präparaten den Erfolg der Therapie verbessern.
Kommen Sie zu uns: Wir messen Ihren Blutdruck für nur 0,50€ und beraten Sie gern vor Ort.

Ihre Paracelsus-Apotheke

SLie

Im November haben wir in Zusammenarbeit mit der Firma Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG aus Karlsruhe eine besondere Aktion für Sie vorbereitet.

Bitte vormerken und rechtzeitig anmelden:
Einladung Cardioscan Am Donnerstag, den 24. November 2011 und Freitag, den 25. November 2011 finden in unserer Apotheke zwei Aktionstage zur Herzgesundheit statt. Wir informieren Sie über die Gefahren von Bluthochdruck, Herzinsuffizienz u.v.m.. Auch zeigen wir Ihnen pflanzliche Therapiemaßnahmen auf. So kann man z.B. mit standardisierten Weißdorn-Spezialextrakten eine Verbesserung der Herzleistungsfähigkeit erreichen. Sie haben die Möglichkeit, sich an diesen beiden Tagen mit einem Cardioscan® zum Aktionspreis von nur 3,50 € Informationen über Ihr Herz anzueignen. Lassen Sie Ihr Herz von ausgebildetem Personal auf Unregelmäßigkeiten überprüfen. Wir bitten um Ihre rechtzeitige verbindliche Anmeldung (direkt vor Ort während der Öffnungszeiten, per E-mail oder telefonisch), da die verfügbaren Termine knapp sind.

Herstellerinformation: CardioScan
- Herzschnelltest in 60 Sekunden mit Stressbewertung:
gesundes Herz CardioScan ist ein einfach zu handhabendes 1-Kanal-EGK-Gerät und dient der Früherkennung von Störungen im elektrischen Erregungsablauf des Herzens. Die CardioScan Software wandelt die vom Herz erzeugten elektrischen Signale in eine farbige, dreidimensionale Grafik, das "Herzportrait" um. Hierbei erkennt auch der medizinische Laie Veränderungen gegenüber dem "Normal" EKG. Bei möglicherweise bedenklichen Abweichungen empfiehlt das Gerät automatisch eine fachärztliche Untersuchung. Zusätzlich wird eine Bewertung der Stressbelastung durchgeführt. Der Begriff "Stress" ist ein Sammelbegriff für die Aktivität der Regulationsmechanismen des Herzens (vegetatives Nervensystem, hormonelles Steuerungssystem, zentrales Nervensystem). CardioScan misst mathematisch durch Verwendung des Algorithmus die Reaktion der Regulationsmechanismen des Herzens auf Belastung und beurteilt sie innerhalb einer Skala von 0 - 100%. Werte bis zu 35% entsprechen einer normalen, alltäglichen Belastung. Auch hier ist ein über eine längere Zeit hoher Wert ärztlich abzuklären.

SLie/TLie

Oktober 2011 - Thema des Monats:
Herzgesundheit

Gesundes Herz 03.10.2011 Nicht nur für Ihre Lungen sondern insbesondere für Ihr Herz tun Sie etwas Gutes, indem Sie Autoabgase meiden. Forscher stellten im Zusammenhang mit dem Einatmen von Feinstaub und Autoabgasen ein erhöhtes Herzinfarktrisiko fest. Das Risiko stieg innerhalb der ersten sechs Stunden nach der Einwirkung der Gase an und war nach 72 Stunden wieder auf dem Ausgangsniveau.

Auch bei uns können Sie für Ihre Herzgesundheit Vorsorge tragen. Wir messen u.a. jederzeit im Rahmen unserer Öffnungszeiten Ihren Blutdruck und können Ihren BMI bestimmen. Im November haben wir in Zusammenarbeit mit der Firma Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG aus Karlsruhe eine besondere Aktion für Sie vorbereitet (siehe Thema des Monats November 2011).

SLie/TLie

Quelle:
"Autoabgase erhöhen Herzinfarkt-Risiko", www. pharmazeutische-zeitung.de, doi: 10.1136/bmj.d5531, 26.09.2011.

September 2011 - Thema des Monats:
Schnäppchen ohne gewünschte Wirkung

Arzneifälschungen 01.09.2011 Spätsommer - Reisen in ferne Länder. Viele Urlauber denken dabei nicht nur an Erholung sondern nutzen gern die Möglichkeit sich kostengünstig mit Medikamenten aus dem Ausland einzudecken. Doch die kurzweilige Ersparnis kann zu bösen Überraschungen führen. Nach Schätzungen der WHO sind weltweit ca. 10 % der Arzneimittel gefälscht. Das bedeutet, sie enthalten keinen Wirkstoff, zu viel oder zu wenig des Wirkstoffs oder einen vollkommen anderen Wirkstoff. Eine kürzlich vom Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker (ZL) durchgeführte Untersuchung im Ausland erworbener Arzneimittel wies erneut auf diese Risiken hin. Zunehmend werden Lifestyle-Präparate wie Viagra oder Cialis gefälscht. Doch selbst vor Antibiotika, Krebsmedikamenten oder anderen lebenswichtigen Arzneimitteln schrecken Fälscher nicht zurück. Kein Wunder - Herstellung und Vertrieb illegaler Drogen ist schwieriger und weniger gewinnbringend als jene von gefälschten Medikamenten. Denn nur der äußere Schein muss stimmen. Selbst wenn die Verpackung einen seriösen Eindruck vermittelt, kann man sich des Inhalts und somit der Wirkung nicht sicher sein. Denn Fälschern liegt nur das Geld nicht aber die Gesundheit der Käufer am Herzen.

Was also tun?

Lassen Sie sich in Ihrer Vor-Ort-Apotheke in Deutschland ausführlich beraten und stellen Sie gemeinsam mit Ihrem Apotheker die Arznei für die gängigsten Urlaubskrankheiten (Durchfall, Übelkeit, Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden usw.) zusammen. Von Ihrer Dauermedikation sollten Sie ausreichend Blister mitsamt Beipackzettel im Gepäck verstauen - bei Flügen im Handgepäck. Es wird empfohlen ungefähr ein Drittel mehr Tabletten einzupacken als theoretisch benötigt. Machen Sie im Urlaub einen großen Bogen um "fliegende Händler", einzeln abgepackte Tabletten, Arzneimittel mit sonderbaren Bezeichungen ("Gold Viagra"), beschädigten Verpackungen oder mit verdächtigen Preisen.

Wir stehen gern für eine Reiseberatung zur Verfügung und wünschen Ihnen einen Urlaub ohne böse Überraschungen.

SLie

Quellen:
1) http://www.vorsicht-faelschung.bayervital.de/
2) Astrid Kaunzinger: "Arzneimittelfälschungen - Wirkstoffgehalt Glückssache" Pharmazeutische Zeitung 2011, 34, S.20-21

August 2011 - Thema des Monats: Masern auf dem Vormarsch

Kind mit Masern 02.08.2011 Vermutlich durch größere Impflücken in der deutschen Bevölkerung ist ein Anstieg an Masernerkrankungen zu verzeichnen. Besonders Jugendliche und junge Erwachsene sind laut Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) betroffen. Diese Altersgruppe geht selten zum Arzt und lässt somit den Impfstatus nicht prüfen. Die Auswirkungen sind gravierend.
Im Jahr 2011 wurden in Bayern und Baden-Württemberg bereits insgesamt 800 Erkrankungen registriert. Auch im europäischen Ausland breitet sich die mitunter tödliche Krankheit stark aus. Nutzen Sie daher die Chance und lassen Sie sich impfen bzw. frischen Sie Ihre Impfung auf - gerade jetzt zur Reisezeit. Denn die Übertragung des Masernvirus erfolgt v.a. durch Tröpfchen, d.h. auch bei Abstandswahrung gegenüber Betroffenen ist man gefährdet. Bei einer Ansteckung treten nach neun bis elf Tagen erste Symptome auf. Fieber und Kopfschmerzen stellen Vorboten des Exanthemstadiums dar, welches von den typischen Flecken neben Reizhusten, Schwellung der Lymphknoten und teils Durchfall gekennzeichnet ist. Trotz guter Prognosen treten immer wieder Komplikationen auf, die schwere Folgeschäden mit sich bringen können. Von der Ständigen Impfkommission (STIKO) wird eine Kombinationsimpfung gegen Mumps/Masern/Röteln empfohlen, welche Sie u.a. bei Ihrem Hausarzt erhalten können. Nur mittels guter Durchimpfung der Bevölkerung lassen sich teils lebensbedrohliche Erkrankungen eindämmen. So schützen Sie nicht nur sich selbst sondern auch Personen, welche keine Impfung erhalten können. [Zu den Impfempfehlungen und Informationen bezüglich Masern der STIKO.]

SLie

Quelle:
Christina Hohmann-Jeddi: Erkrankungszahlen auf Rekordniveau, Pharmazeutische Zeitung 2011, 28, S.36

Juli 2011 - Thema des Monats Teil 1:
UV-Schutz - auch für die Augen

Sonnenbrille Logo 01.07.2011 Vernachlässigen Sie nicht den Schutz Ihrer Augen gegen schädliche UV-Strahlen. An die Sonnencreme wird meist gedacht, doch die Sonnenbrille bleibt oft in der Wohnung oder im Auto liegen. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht jede fünfte Erblindung auf Sonnenschäden zurück. Gerade durch Makuladegeneration o.ä. vorbelastete Patienten sind stark gefährdet. Oft verwechseln die Patienten einen Augensonnenbrand aufgrund des ähnlichen Erscheinungsbildes und des gesteigerten Auftretens im Sommer oder Frühling mit Allergien. Doch können die Folgen im schlimmsten Falle wesentlich gravierender sein. V.a. Kinderaugen sollten geschützt werden. Achten Sie beim Kauf einer Sonnenbrille auf das CE-Zeichen und den Breitband-UV-400 Schutz. Die Brillengläser dürfen nicht zu dunkel sein: Durch die Erweiterung der Iris gelangt zu viel Strahlung ins Auge und schädigt u.a. die Netzhaut. Des Weiteren können Sie beim Optiker die Blau-Durchlässigkeit überprüfen lassen. Sie ist ein Indikator für den UV-Schutz. An sonnigen Tagen heißt es also: Sonnenbrille nicht vergessen, denn auch das Auge vergisst nie.

SLie

Quelle: "Deutsche vernachlässigen UV-Schutz der Augen" PTA-Forum 7/2011 aus der Pharmazeutischen Zeitung 26/2011, Seite 4

Juli 2011 - Thema des Monats Teil 2:
City BKK - eine Niederlage folgt der anderen

Logo City BKK 01.07.2011 Nachdem ein Rentner die City BKK wegen Erhebung von Zusatzbeiträgen verklagt hat, bekam er nun zunächst Recht. Die betreffende Krankenkasse hat die Möglichkeit in Berufung zu gehen, somit ist das Urteil noch nicht rechtskräftig. Sollte es rechtskräftig werden, geht aufgrund der Insolvenz der City BKK die Auszahlung der bereits erhobenen Zusatzbeiträge voraussichtlich zulasten des Verbands der Betriebskrankenkassen. Laut Ansicht der Richter habe die City BKK nicht deutlich genug auf das Sonderkündigungsrecht im Falle der Forderung von Zusatzbeiträgen hingewiesen ( FAZ-Artikel ). Seit April 2010 wurden von ihr demzufolge ihren Mitgliedern gegenüber unrechtmäßig derartige Zahlungen verlangt. Nach der Insolvenz nun eine weitere Niederlage. Wir sind gespannt wie es weitergeht.
Für City BKK Mitglieder: Nur noch in der Zeit vom 01. Juli 2011 bis 30. September 2011 können Ärzte übergangsweise Rezepte für Sie zulasten der City BKK ausstellen. Nutzen Sie daher diese Übergangsphase für den Eintritt in eine für Sie geeignete Krankenkasse. Abschließend noch ein wichtiger Hinweis für freiwillig gesetzlich versicherte City BKK Mitglieder, die bisher noch keine Krankenkasse gefunden haben: Sie müssen bis spätestens 30. September 2011 bei einer neuen Krankenkasse Mitglied werden, sonst fallen Sie aus dem System der gesetzlichen Krankenversicherung ( Informationen der City BKK ).

SLie

Quellen:
1) Stephanie Schersch "City BKK muss Zusatzbeiträge erstatten" Pharmazeutische Zeitung 26/2011 Seite 14.
2) Joachim Jahn und Andreas Mihm "City BKK muss Zusatzbeiträge zurückzahlen" Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27.06.2011
3) Infotheke Nr. 32 des SAV e.V. vom 27.06.2011

Juni 2011 - Thema des Monats: EHEC - kein simpler Durchfall

Mikroskopische Abbildung von EHEC
01.06.2011 Bakterien der Gruppe enterohämorrhagischer Escherichia coli (EHEC) sind für die aktuelle Durchfallepidemie in Deutschland verantwortlich. Bereits über 1000 Personen haben sich mit dem Keim, der zelltoxische Substanzen (Shigatoxine) produzieren kann, infiziert. Die Infektionsquelle wurde bisher noch nicht identifiziert.

Wie ist der typische Verlauf der Erkrankung?

Die Bakterien siedeln sich in den ersten drei bis vier Tagen nach oraler Aufnahme v.a. im Darm an. Die Betroffenen werden von wässrigem Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen geplagt. Meist erholt sich der Körper nach maximal zehn Tagen. Jedoch kann es in 10 bis 20% der Fälle zu einer Verschlimmerung der Beschwerden (Bauchkrämpfe, Blut im Stuhl) bis hin zu einem hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) kommen. Letzteres kann lebensbedrohliche Formen annehmen. Es kommt zur Verbreitung der zelltoxischen Substanzen im Körper, so dass u.a. die Nieren stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch finden sich bei einigen Patienten neurologische Symptome wie Sprachstörungen, epileptische Anfälle oder kleine Schlaganfälle. Der aktuelle Erreger EHEC O104:H4 zeichnet sich durch besonders viele schwere Verläufe und durch - wie es scheint - eine Präferenz für Frauen aus.

Wie infiziert man sich?

Der Erreger kann in Fäkalspuren auf Lebensmitteln oder Wiederkäuern vorkommen. Ebenso wird er durch kontaminiertes Wasser beim Baden übertragen oder durch Kontakt zu bereits infizierten Personen.

Wie kann man sich schützen?

Im Vordergrund steht eine gründliche Hygiene - v.a. nach Tier- und Bodenkontakt sollten die Hände gereinigt und desinfiziert werden. Flächen sollten ebenfalls desinfiziert werden. Auch verwendete Küchengeräte (Geschirr, Besteck, Töpfe) müssen ordentlich gesäubert werden. Lebensmittel sollten mindestens zehn Minuten bei 70°C gegart werden, um die Keime abzutöten. Desweiteren wird empfohlen auf Rohmilch zu verzichten. Die Behörden warnen vor dem Verzehr roher Tomaten, Gurken und Blattsalate.

Wie sieht die Behandlung aus?

Die Therapie erfolgt nur symptomatisch, d.h. der Durchfall, das Erbrechen etc. werden behandelt. Antibiotika sind nicht angezeigt, da sie zu einer Verlängerung und Verschlimmerung der Erkrankung führen können. Experimentell wird in besonders schweren Verläufen ein Antikörper verabreicht, der jedoch nicht für HUS-Behandlungen zugelassen ist. Er führt soweit bekannt zu einem Schutz der roten Blutkörperchen und verhindert deren Zerstörung.

Sollten Sie die oben geschilderten Symptome entwickeln, suchen Sie einen Arzt auf und meiden Sie bis zur Diagnosestellung den Kontakt zu anderen Personen.

SLie

Quellen:
1) SLAK-Rundbrief 49/2011.
2) Pharmazeutische Zeitung 22 2011: S.28 und 34.



 
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